SOLID BODIES - SOFT MACHINES  - Kino Ebensee SOLID BODIES - SOFT MACHINES  - Kino Ebensee
  • Festival der Regionen
Do, 08.07.21 19:00 Uhr
Do, 29.07.21 20:00 Uhr

SOLID BODIES - SOFT MACHINES

Ausstellung von Betül Seyma Küpeli in Kooperation mit dem Festival der Regionen. 8. - 29. Juli, im Kino-Foyer

Die Fabrik als Erinnerungsort - der Körper als Wahrnehmungsappartur.

Mit „SOLID BODIES - SOFT MACHINES“ begibt sich Betül Seyma Küpeli auf die Suche nach der Schnittstelle zwischen menschlichen Körper und Maschine in Zusammenhang mit der Oral History der Arbeitsmigration, der ehemaligen, Lodenfrey-Textilfabrik in Bad Ischl.
Immer wiederkehrende Tätigkeiten, strikte Wiederholungen und Arbeitsabläufe, repetitive Bewegungen innerhalb eines Schemas in der Fabrik werfen die Frage „Ist der menschliche Körper die Erweiterung der Maschine oder umgekehrt?“ auf.
Mit digitaler Malerei und bewegten Bildern, gedruckt und projiziert auf Textilien steht die subjektive Erzählhaltung der Arbeiter:innen vom Individuellen zum Kollektiven im Fokus. Multiple und hybride Erzählungen als Gegenbild zur hegemonialen Geschichtsschreibung, die ein ,,einheitlich homogenes Bild“ zeigt, eröffnen einen diskursiven Raum.

Betül Seyma Küpeli ist bildende Künstlerin, Architektin und Singer/Songwriter. Sie studierte Architektur an der Technischen Universität und Konzeptuelle Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Mit ihrer digitalen Kunst und in ihren Videoarbeiten setzt sie sich mit Fragen rund um postmigrantisches Wissen, postkoloniale Kritik und gesellschaftskritischen Zeitdiagnosen auseinander. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Formen digitaler Malerei, bewegten Bildern und künstlerischer Praxis in virtuellen und urbanen Räumen.

 

Abb. 1: Die Arbeiter:innen: Digitale Malerei, Privat Archiv
Abb. 2: Filmstil, die Maschine: Digitale Malerei, Bewegte Bilder, 4K UHD Loop Video: 16:9, 2´20´´, C&B/W Abb. 3: Die Hände: Digitale Malerei, Bewegte Bilder, 4K UHD Loop Video: 16:9, 3´20´´, C&B/W
Abb. 4: 3-Kanal 4K UHD Video, Die Fabrik,digitalisiertes Analogfilm, Privat Archiv von Jean Pierre Robin

 

 

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