
Regie: Marie Kreutzer
Kamera: Leena Koppe
DarstellerInnen: Manuel Rubey, Bernadette Heerwagen, Doris Schretzmayer, Ulrike Beimpold, Patricia Hirschbichler, Thomas Stipsits
Musik: Gustav
Länge: 104 min.
Gruber geht (Ö 2014)
Es ist nicht mehr so früh am Morgen, als Gruber dem Postboten, der ihm einen Brief überbringt, die Wohnungstür öffnet. Gruber ist ein cooler, gut aussehender Gewinnertyp mit Wiener Schmäh. Seine Familie hält er auf Distanz, seine Freunde sind oberflächliche Bekanntschaften, und auf Beziehungen zu Frauen lässt er sich schon gar nicht ein. Den Schwächeanfall im Fitnessstudio ignoriert er genauso wie den ungeöffneten Brief vom Krankenhaus. Auf einer Geschäftsreise nach Zürich flirtet Gruber im Flugzeug mit seiner Sitznachbarin, einer DJane aus Berlin. Bei einer weiteren zufälligen Begegnung mit DJane Sarah entwickelt sich aus dem Flirt ein Gespräch mit zahlreichen Referenzen auf Bob Dylan. Sarah und Gruber kommen sich näher und verbringen gemeinsame Stunden im Hotelzimmer. Sarah sieht in Gruber mehr, als er von sich selbst preisgibt. Beide überrascht über die Vertrautheit, bittet Gruber Sarah, den noch immer ungeöffneten Brief aus dem Krankenhaus vorzulesen. Konfrontiert mit seiner Krebsdiagnose, verlässt die erschrockene Sarah das Hotel, lädt Gruber aber noch zu ihrem Gig ein, den Gruber aber nicht besucht. Stattdessen hinterlässt er ihr seine Nummer und versucht, mit der Diagnose so ungerührt wie nur möglich umzugehen… Marie Kreutzer (DIE VATERLOSEN) verfilmte den gleichnamigen Buch-Bestseller von Doris Knecht mit Manuel Rubey und Bernadette Heerwagen in den Hauptrollen.